Mittwochsjournal
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Wie eine Einladung zum Relaxen - der "Forkchair" ist ebenso elegant designt wie bequem. |
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Ein Prosit auf den Erfolg? Tischlermeister Mike Müller ist jedenfalls von den Qualitäten seines Liegestuhls überzeugt. |
Tischlermeister Mike
Müller möchte seinen außergewöhnlichen
Liegestuhl "Forkchair" zur Erfolgsstory machen
Von Uwe
Karsten
Bützfleth/Großenwörden.
Der Kopf hat die Form einer Astgabel. Deshalb der Name "Forkchair".
Tischlermeister Mike Müller aus Bützfleth möchte mit
seiner Version eines Liegestuhls den Markt der Gartenmöbel um
ein ebenso außergewöhnlich und ergonomisch designtes
Exemplar bereichern. Von Großenwörden - dort ist Müllers
Tischlerei - könnte so ein weltweiter Siegeszug in Sachen
Gartenmöbel seinen Lauf nehmen. Denn Müller ist nicht nur
ein erfindungsreicher Möbeltischler, er hat auch originelle
Marketing-Ideen. So hat er seine Liege bereits TV-Sternchen Daniela
Katzenberger für ihr Café auf Mallorca angeboten.
Wie
ist ein Tischlermeister, der sonst für seine Kunden individuelle
Möbel anfertig, auf die Idee gekommen, einfach mal einen
Liegestuhl zu entwerfen und auf den Markt zu bringen? Ganz einfach:
aus purer "Not". Müller war mit seiner Frau unterwegs,
um eine Gartenliege zu kaufen, was sich als äußerst
schwieriges Unterfangen herausstellte. "Da war nichts dabei, was
uns gefiel", erzählt er. "Alles zu altbacken, alles zu
bieder." Müllers Urteil ist nicht schmeichelhaft. Noch in
der Nacht hatte er die Idee. Sofort ging er daran, eine Skizze zu
fertigen. Die außergewöhnliche Form war geboren, der Name
gleich mit. Müller baute sogleich selbst einen Prototyp.
Bekannte und Freunde, die das Modell sahen, waren begeistert. "Da
könnte mehr draus werden", wuchs bei Müller schon mehr
als leise Hoffnung. Die positive Resonanz machte dem 37-jährigen
Firmenchef Mut, an die Vermarktung zu gehen.
Das Design ist
mittlerweile patentgeschützt und deshalb nur bei der Tischlerei
Müller erhältlich. Sollte der "Forkchair" eine
Erfolgsstory werden, könnte sich daraus sogar noch viel mehr
entwickeln - etwa eine ganze Linie von Gartenmöbeln dieser Art,
Stühle, Tische und, und, und.
Deshalb sucht Mike Müller
einen Vertriebspartner, der im bei seinem Weg in die
Gartenmöbelmärkte der Welt unterstützt. Müller
denkt dabei nicht nur an Privatleute, die sich solche schönen
Möbel in den Garten stellen möchten, sondern an
Reha-Einrichtungen, Bäder- und Saunalandschaften sowie
Wellness-Center. Überall dort würden seine "Forkchairs"
eine gute Figur machen und gleichzeitig der Figur der Nutzer
wohltuen. Denn der Liegestuhl ist ergonomisch so geformt, dass er ein
optimales Liegegefühl vermitteln soll. Pflegeleichtes und
witterungsfestes Kambala-Teak-Holz sowie Multiplex-Furnierholzplatten
sollen eine lange Haltbarkeit garantieren.
Aber Holz allein reicht
nicht. Mike Müller hat den Bützflether Raumausstatter
Hartmut Rohne gebeten, für seinen "Forkchair"
angenehme und formschöne Nackenrollen und Polster zu
fertigen.
Weitere Ausstattungsmerkmale: ausziehbare Tische an
beiden Seiten - für den kühlen Drink oder das spannende
Buch -, zwei Räder am Kopfende, damit die Liege jederzeit
wegrollbar ist. Wenn der "Forkchair" mal nicht gebraucht
werden sollte, was wohl selten der Fall sein wird, kann er einfach
auf "den Kopf" gestellt und platzsparend gelagert
werden.
Informationen:
Tischlerei Mike Müller, Zum See 4, 21712 Großenwörden,
0 47 75/ 89 82 75, E-Mail: info@mm-tischlerei.de,
Internet: www.mm-tischlerei.de.
15.06.2011